there’s one thing about wire you have to know…

wire gastierten in der fluc wanne, am freitag – und es war, wie zu befürchten, brechend voll. druckvolle gitarrenarbeit, präzises schlagwerk – und: „there’s one thing about wire you have to know, we never play songs by request.“ davor hat philipp l’heritier schon gewarnt – und es kam wie es kommen musste. ebenfalls zu erwarten war, dass die gesangliche qualität im live-einsatz nicht eben über sich hinaus wachsen würde, aber – wie schreibt man dann so schön – ich war da.

vielmehr wir: die gräfin, der toni und ich. vor uns eine frau direkt vom gothic umzug in den 80ern, verfilzte schwarze haare, turmhoch, samt rosengesteck oben auf, die der euphorie des toni irgendwann nicht mehr gewachsen war und abzischte. toni ist nämlich ein verfechter des da-und-dort-seins: der fährt für ein the fall konzert gar auf die insel, um dem nuschelnden mark e. smith beim nuscheln zuzuhören um dann überglücklich von einem fulminanten konzert zu berichten.

womit klar ist: es war ein fulminantes konzert, wir waren nämlich dabei.


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