best of 09

nun denn – auch heuer wieder die allseits beliebte übung betreffend die spannendsten platten aus 09 – wie schon die letzten beiden jahre, werd‘ ich wiederum ein kurze auswahl in den genres alternative, country und soul listen.

im genre alternative schien mir am herausstechendsten animal collective mit merriweather post pavillion, womit ich mich wieder mal auf recht sicherem terrain bewege – pitchfork media hat in ihrem ranking so entschieden wie auch stereogum. spielt ja im grunde keine rolle – definitiv auch bemerkenswert war grizzly bear mit veckatimest : manche sehen da sowas wie eine entscheidung zwischen progressiv und handwerk – also die einen nerds, die knöpferl drehen, die anderen, instrumentalisten, die alles selbst einspielen. seis drum. von meiner warte aus, ist animal collective jene band, die über 09 hinaus die wesentlicheren akzente setzte… aber: was weiß ich schon… zum beispiel, dass mir insbesondere noch florence and the machine mit ihrem debut lungs auffielen, als lärmendes, poppiges exempel dafür wie sich indierock im club anfühlt.

im countryesken bereich, wo ich naturgemäß eine substanziell viel größere menge an in frage kommenden platten gegeneinander abzuwägen hab, war für mich die die schönste platte tom russells blood and candle smoke – immerhin rang 10 auf der bird list. teilweise wird russell dabei von calexico etc. unterstützt – womit schon klar ist, wie man sich die platte vorstellen kann – der santa ana wind trägt einen von kalifornien in die wüste rein, calexicos bläsersätze geben den soundtrack zu einer wunderbaren country-stimme… dann natürlich: the low anthem mit oh my god, charlie darwin – nicht fest zu legen, von bluesrock-stompers zu bluegrass, von weirdfolk zu balladeskem… alles da – und trotzdem nicht kreuz und quer… eine lange tradition von country-duetten setzen buddy & julie miller mit written in chalk fort – und das auf wirklich gelungene art&weise – tlw. unterstützt von größen wie patty griffin, emmylou harris oder robert plant.

tja – und wie immer, das sorgenkind soul: 2009 gab’s allerdings mayer hawthorne, „die currywurst des soul“ (c Zeit) mit a strange arrangement – einer wunderbaren platte von einem der vom hip hop beim soul landete… großes kino! just watch this… außerdem: lee fields macht soul wie in den 60ern, kein wunder – seine karriere reicht tatsächlich so weit zurück. mit my world versucht er sich an der retrowelle, die mit den dap kings ihre herausragenden vertreter fand – und das mit souveränität.

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3 Antworten zu “best of 09

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