willies neues album…

willie nelson, country music

country music ist seit 20. april zu kriegen – und, wie gut informierte kreise berichten, arbeitet sich willie dabei durchs songbook klassischer americana. aufgenommen in nashville, produziert von t bone burnett, gibt es drauf einen neuen song von willie: man with the blues. ansonsten viele tlw. sehr populäre bluegrass- und folksongs.

recht klassisch interpretiert auch matthew houck willies oeuvre auf dem formidablen willie-cover album von phosphorescent to willie (2009) – ganz große empfehlung…

Phosphorescent: I Gotta Get Drunk (mp3)

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the blackeyed susans

wiederholt werden muss ganz unbedingt charlie fluchs konzertempfehlung für die ganz herzzerreißenden blackeyed susans – des montag abends werden sie kein herz unberührt lassen, wenn sie die fluc-wanne schäumen. fluch schreibt von „herzensbrecher(n) mit stil“ – und wer das nicht glauben will, der überzeuge sich selbst:

The Blackeyed Susans: Summer Kisses, Winter Tears (m4a)

dass good ol‘ willie im genre herzschmerz ebenfalls kein unbedarfter ist, bräuchte wahrscheinlich keine extra-erwähnung – trotzdem ein track, der da ganz hinterfotzig klar macht, dass es nur eine/n geben kann auf dieser welt…

Willie Nelson: Are You Sure (mp3)

willie was an outlaw…

und – so die legende – als willie, waylon und die anderen der nashville-szene eine lange nase drehten und mit wanted! the outlaws country neu erfanden, mitte der 70er also, da erblickte willie heath neal das licht der welt, am rücksitz eines polizeiwagens… nach irrwegen durch diverse musikgenres ist der mann schließlich bei seinem sound angekommen – und – wie das schicksal so spielt, das ist furztrockener outlaw-country… sehr schön!

willie heath neal

Willie Heath Neal: Broken Hearted Beauty Queen (mp3)
Willie Heath Neal: Warm Whiskey (mp3)

einer der populärsten & erfolgreichsten songs von willie nelsons outlaw zeit war und ist „blue eyes crying in the rain“ – der wiederum auch viele cover-versionen erfuhr – anbei die live-version von elliott smith…

Elliott Smith: Blue Eyes Crying In The Rain (mp3)

willie…

nelson – einer der großartigsten songschreiber und interpreten der mittlerweile schwer in die jahre gekommenen countrylegenden – wird samt family die stadthalle beehren. da zittern mir jetzt bereits die  knie…

willie nelson 2009

wilie nelson, dem mann haben wir songs zu verdanken, wie night life und on the road again, er war das zentrum der outlaw bewegung, er war mitbegründer der highwaymen (zusammen mit kris kristofferson, johnny cash und waylon jennings),  er heiratete eine cherokee und pflegte zeitlebens ein recht entspanntes verhältnis zu illegalen substanzen, setzte sich über tabus – wie etwa schwule cowboys – souverän hinweg und gilt als könig des duetts…

weshalb ich vor hab, bis zum konzert hier einige songs von willie zu posten, ein bissl was drüber zu schreiben, so quasi als einführung ins nelsonsche oeuvre für interessierte.

der erste song ist ist einer aus der reihe duett: Mamas‘ don’t let your babies grow up to be cowboys
willie spielte ihn zuerst mit waylon jennings ein (1978, waylon&willie), geschrieben wurde er von ed und patsy bruce. ein perfekter country-song: quasi hymnisch die lebensweise von cowboys als außerhalb des bürgerlich familialen (doctors & lawyers…) verteidigend: they’re just different! tja, adoleszente jugendliche wollen das natürlich auch sein, anders… weshalb sich mir dieser song schon recht früh erschloss… und wem sonst sollte die aufgabe zuerkannt werden, die buben vor diesem bösen schicksal zu bewahren – Mamas‘ don’t let your babies grow up to be cowboys (m4a)