Molden Resetarits Soyka Wirth: Ho Rugg

Beileibe nicht und keinesfalls möchte ich die Wichtigkeit und Funktion der Herren Soyka und Wirth im Quartett mit Willhelm Resetarits und Ernst Molden herunter spielen, gar negieren.

(c) Wolfgang Zac

(c) Wolfgang Zac

Im Gegenteil, sie grundieren und bereiten die Atmosphäre für das Duo Resetarits/Molden, das immer mehr wie eine zeitgemäße Fortschreibung von Qualtinger/Heller wirkt – auf den Spuren des Wienerlieds die Verfasstheit des Ostösterreichischen dokumentiert, mit dem Gravitationszentrum Wien und Ausläufern bis zum Neusiedlersee über Kritzendorf bis hinein ins tiefste Waldviertel. Und eben jene Verfasstheit mit den Mitteln des Blues zu greifen versucht, sie fest schreibt in kleinen Gschichterln und Anekdoten, ihnen einen Korpus gibt in der Melancholie, jener zutiefst Wienerischen Befindlichkeit zwischen Glücklich- und Endlich-Sein.

Das Quartett präsentierte den neuen Tonträger im wunderschönen Stadtsaal, das Publikum war dankbar und gerührt. Eine Empfehlung: Ho Rugg.

Ho Rugg

Ho Rugg

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