The Fried Okra Band, ab 21.00 Uhr im Local

Hinzuweisen ist mit absoluter Dringlichkeit – heute Abend wird wieder einmal bewiesen, dass die Südstaaten Amerikas kein geografischer Begriff sind, sondern vielmehr ein Gefühl, ein Gespür für das Leben, die bloße Existenz, in all ihrer Dringlichkeit – und Ärmlichkeit. Dafür bedanken wir uns einmal mehr, beim großartigen Herrn Loschy.

Gottfried David Gfrerer

Gottfried David Gfrerer @ das Bach

Froh sind wir darüber hinaus, dass Gottfried David Gfrerer, von der Karriere als hauptberuflicher Revolverschütze abgesehen hat und Gitarrist wurde. Es war ein Ereignis diesem Mann zu zu hören und jedem/jeder der/die sich das entgehen hat lassen, sei hiermit versichert: Sein/ihr Leben wird weniger reichhaltig sein, so das nicht nach geholt wird.

Herzerfrischend war dann ebenfalls noch, das Zusammenspiel mit den ambitionierten Ghost And the Machine.

Gottfried David Gfrerer + Ghost And the Machine

Gottfried David Gfrerer + Ghost And the Machine

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4.12. ab 20.00 Uhr: The Dead Brothers im B72

Wenn irgend jemand das Sinistre von Weihnachten in einen Sound packen kann, dann die formidablen Herren aus der Schweiz. Hingehen und changieren zwischen durchgeknalltem Gelächter und hysterischem Weinen… Obenauf ist dann noch der Herr Kloepfer an den Turntables und kramt in seinen Laden!

Reverend Shine Snake Oil Co. – 29. Oktober ab 21.00 Uhr im Fluc

Der dänische Reverend gibt sich – und also: uns – in den Betongewölben des Fluc die Ehre, Rewolfinger geben den passenden Support. Dass der Süden Amerikas in den Herzen der Menschen zu Hause und völlig unabhängig von Geographie ist, sollte spätestens nach der Andacht des Reverends klar sein. Hingehen und demütig das Haupt senken.

Swans – am Freitag, 17. Oktober, in der Arena

2012 veröffentlichte Michael Gira mit den Swans nach längeren Jahren wieder eine Platte The Seer.

„The Seer took 30 years to make, it’s the culmination of every previous Swans album as well as any other music I’ve ever made.“

Seither wird die Welt wieder mit frohen Botschaften bespielt.

All the mountains are crumbling
All the canyons are thundering
All the people are fucking
They’re just a pile of writhing selfish bless.

Black Dog Cubik und Scott H. Biram: Was alles aus dem Blues zu destillieren ist

Im Grunde etwas zu spät, traf ich vor dem Bach noch den Othmar, er sah etwas müde und nervös aus, nur noch knapp zwei Wochen bis zum Americanafest, das er unbedingt machen wollte, erzählte atemlos von dem, was noch passieren muss und passieren wird… Auf die Frage, ob er auch Black Dog Cubik kenne, meinte er, sie hätten auch noch wegen Teilnahme bei der Americana-Sause angefragt, leider zu spät, nächstes Jahr dann bestimmt, weil irgendwie kontrapunktisch, mehr von der Blues-Ecke, eingeweicht in Punk und Rock’n’Roll.

Also runter in den Keller, der schon gut gefüllt ist, Black Dog rotzen eben ihre erste Nummer aufs Parkett und ich versuche mir ein Bier zu erkämpfen, easy said, wenn der Barmann im Zufallsprinzip seine Gunst verteilt. Neben mir einer im Baumwollhemd mit verschwitztem Baseballcap, dem der Geduldsfaden reißt: I’m the fucking Band, man… wäre das auch geklärt. Schließlich bekomme ich mein Bier, Scott H. Biram ebenso. Zwischenzeitlich rumpeln die beiden Oberösterreicher durch ihr erdgebundenes Liedwerk, einem Bastard zwischen Folk und Punk im Geiste des Blues – um schließlich freundlich dem Dirty Ol‘ Man die Bühne zu überlassen…

Black Dog Cubik, Bach,  4.9.2014

Black Dog Cubik, Bach, 4.9.2014

Der ist dann anfänglich auch wirklich noch ein bissl angepisst, weswegen er wohl auch ziemlich schnell zur Elektrischen greift und darstellt, wo Metal in den Blues eingepasst gehört – das Black Flag T-Shirt ist definitiv kein Accessoire. Unfassbar.

Scott H. Biram, Bach,  4.9.2014

Scott H. Biram, Bach, 4.9.2014

Was zur Verbesserung der Laune führt – und Scottie dazu veranlässt, kurz drauf hinzuweisen, dass man nicht vergessen möge, auf die Bar zu scheißen, wenn man geht. Er lächelt verschmitzt und raunzt die Pogo tanzenden Scater-Boys vor ihm kurz an, dass er ihnen die Visage einschlage, sollte noch mal ein Bierflasche auf die Bühne fliegen. Den Scater-Boys wars egal, Scottie ebenfalls.

Scott H. Biram, Bach,  4.9.2014

Scott H. Biram, Bach, 4.9.2014

Irgendwann ist er dann so hinab beruhigt, dass es beinahe zum schunkeln wird…

Well the broken part of me
and this trouble so hard
and this washed up way of livin‘
since we been apart
and after all we been through
and even after I lost you
I’m still drunk, I’m still crazy, I’m still blue…

Scott H. Biram, Bach,  4.9.2014

Scott H. Biram, Bach, 4.9.2014

Den Scater-Boys wird fad und es finden wieder ein paar Bierflaschen ihren Weg auf die Bühne. Scottie greift wieder zu Schwermetall. Die Buben beweisen, dass man auch knackevoll auf einem Bein hüpfen kann.

Scott H. Biram, Bach,  4.9.2014

Scott H. Biram, Bach, 4.9.2014

Scottie grinst. Und spielt schneller.

Scott H. Biram, Bach,  4.9.2014

Scott H. Biram, Bach, 4.9.2014

By the way: Irgendein Arsch hat zwei Rucksäcke ausm Tourbus von Scottie mitgehen lassen. Mit allen Infos zur Tour, Reisepässen etc. – so irgend jemand was drüber weiß, bitte bei den Black Dogs melden oder unter:  0660 2765538.

New Voice: Aidan Connell

Die Damen und Herren von Rollo & Grady machten mich auf Aidan Connell aufmerksam. Vergleichbar mit Gary Clark Jr. entwickelt er aus dem Geiste des Blues einen Bastard zwischen Soul und Rock’n’Roll. Fantastisch, hört selbst!

aidan connell

aidan connell