5. Jänner: Tribute to Hank Williams & Townes Van Zandt

hank williams

Hank Williams

Unser aller liebster Konzertveranstalter, der beherzte Herr Othmar, verortet das diesjährige Tribute zu den beiden Erzengeln der ruralen Traurigkeit in der herzerwärmenden Betonwanne des Fluc. Wir werden uns nicht abschrecken lassen und trotzdem hingehen.

Townes Van Zandt

Townes Van Zandt

Reverend Shine Snake Oil Co. – 29. Oktober ab 21.00 Uhr im Fluc

Der dänische Reverend gibt sich – und also: uns – in den Betongewölben des Fluc die Ehre, Rewolfinger geben den passenden Support. Dass der Süden Amerikas in den Herzen der Menschen zu Hause und völlig unabhängig von Geographie ist, sollte spätestens nach der Andacht des Reverends klar sein. Hingehen und demütig das Haupt senken.

A Tribute to Townes Van Zandt: 6. März, Fluc

Ganz Großartiges ist zu erwarten, wenn dem wunderbaren Herrn Van Zandt im Fluc gedacht wird (leider musste ich vernehmen, dass Mika Vember krankheitshalber verhindert ist…).

Tribute to Townes Van Zandt

Tribute to Townes Van Zandt

18/5 ab 21.00: austin lucas & digger barnes in der fluc wanne

austin lucas tourt mit seiner letzten platte – new home in the old world – und morgen kommt er in der fluc wanne zu liegen… große empfehlung: gute country songs, schöne stimme – bis ins bill-monroe-hafte überhöht, dann wieder rockige gitarrenlicks…

digger barnes wiederum – directly out of st. pauli! – widmet sich den dunklen und abseitigen wegen durch countryeske gefilde, wenn er nicht grade eben in der backing band von frank turner, ben nichols oder jesse malin engagiert ist…

the blackeyed susans

wiederholt werden muss ganz unbedingt charlie fluchs konzertempfehlung für die ganz herzzerreißenden blackeyed susans – des montag abends werden sie kein herz unberührt lassen, wenn sie die fluc-wanne schäumen. fluch schreibt von „herzensbrecher(n) mit stil“ – und wer das nicht glauben will, der überzeuge sich selbst:

The Blackeyed Susans: Summer Kisses, Winter Tears (m4a)

dass good ol‘ willie im genre herzschmerz ebenfalls kein unbedarfter ist, bräuchte wahrscheinlich keine extra-erwähnung – trotzdem ein track, der da ganz hinterfotzig klar macht, dass es nur eine/n geben kann auf dieser welt…

Willie Nelson: Are You Sure (mp3)

there’s one thing about wire you have to know…

wire gastierten in der fluc wanne, am freitag – und es war, wie zu befürchten, brechend voll. druckvolle gitarrenarbeit, präzises schlagwerk – und: „there’s one thing about wire you have to know, we never play songs by request.“ davor hat philipp l’heritier schon gewarnt – und es kam wie es kommen musste. ebenfalls zu erwarten war, dass die gesangliche qualität im live-einsatz nicht eben über sich hinaus wachsen würde, aber – wie schreibt man dann so schön – ich war da.

vielmehr wir: die gräfin, der toni und ich. vor uns eine frau direkt vom gothic umzug in den 80ern, verfilzte schwarze haare, turmhoch, samt rosengesteck oben auf, die der euphorie des toni irgendwann nicht mehr gewachsen war und abzischte. toni ist nämlich ein verfechter des da-und-dort-seins: der fährt für ein the fall konzert gar auf die insel, um dem nuschelnden mark e. smith beim nuscheln zuzuhören um dann überglücklich von einem fulminanten konzert zu berichten.

womit klar ist: es war ein fulminantes konzert, wir waren nämlich dabei.


es war rührend…

neil young tribute

den quellenchor (= Hotel Prestige, Bell Etage, Thalija, Leeps Akam, Smuggle Goods into the Country) dabei zu lauschen, wie sie im stile alter hippies dem rock’n roll ewiges leben einhauchen wollten, es war duchaus amüsant, die musikgemeinschaft granulat dabei zu beobachten, wie sie dem liedgut von neil young den gogol bordello abringen wollten und auch roscoe fletcher, denen es viel mehr um parallelen zu metallischem ging… sehr lustiger abend!

bruckner.