pabst, 18. jänner, shelter

weil das shelter einfach ein wunderbarer club ist und außerdem daniel seine solo-cd im rahmen der label night präsentierte,  nahmen die gräfin und meine wenigkeit auch wochentags den weiten weg in den 20. auf uns, um dort dem pabst zu lauschen.

daniel pabst

pabst, 18. jänner, shelter

bekannt vom saucoolen jazz quartett trafo wandelt der pabst neuerdings auf solospuren und spielte sein erstes album ein – songs for a hopeless minder. kollege haubentaucher schrieb „keine fahrstuhlmusik“, womit er definitiv recht hat – wieso er meinte, dass der daniel sowas machen wollen würde, ist mir allerdings nicht ganz klar – insbesondere wenn man sein herkommen aus der jazz- und improvisationsecke in rechnung stellt. anyway… es war ein netter, sehr familiärer abend im shelter, daniel schien locker und gelöst – und arbeitete sich durch sein sehr intimes album, inspiriert begleitet von schlagwerk und bass. songs, für die ein genre erst erfunden werden müsste – was sehr sympathisch ist. pabst versucht sich nicht anzubiedern, die songstrukturen lassen maximal anklingen, bleiben aber sehr authentisch – immer wieder die gitarre, als gleichwertiges organ neben der singstimme. definitiv ein hörtipp…

pabst in concert

und das solo! also ganz ohne trafo oder tricsson – sondern singer-songwriterisch (i know: kompletter unwortalarm – aber ganz ehrlich: liedermacher ist ja wohl auch nicht so cool…) im tag in der gumpinger, wo er sein erstlingswerk vorstellen wird… leute: das ist ein dringendes hingehgebot! see you there…

 

back from new york

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das großartige gitarren quartett TRAFO feierte am samstag im cafe stadtbahn seine heimkehr von NYC, wo sie im austrian cultural forum und im legendären stone von john zorn gastierten. mit trafism, der bisher dritter platte, arbeiten sich sich die vier gitarristen an 60er/70er und 80er TV-themes ab und zeigen was aus totgespielten serien-openern – wie etwa knight rider – mit kreativität, humor und entsprechender virtuosität zu machen ist: wirklich cooles zeug!